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Mittwoch, 27. Oktober 2010

Tote Macbook Pro (bis Mitte 2008)

Stellen Sie zunächst sicher, dass Ihr Netzteil 85 Watt hat. Steht da nicht "85 Watt" drauf, dann haben Sie aus Versehen eines von einem 13" Macbook (60 Watt) oder Macbook Air (45 Watt) erwischt. Die sehen zwar genauso aus, haben aber nicht genug Power für ein 15" oder 17" Macbook Pro.

Gucken Sie außerdem, ob das Kabel des Netzteils innendrin komisch verknotet ist, krass verknickt oder sogar blank ist - speziell da, wo es in den Stecker und ins Netzteil reingeht. Probieren Sie evt. ein anderes Netzteil.


Nicht gut: dadurch kann es einen Kurzschluss geben

Ist das Netzteil OK, machen Sie einen Reset des Strommanagements. Dazu ziehen Sie Akku und Netzteil ab und halten dann die An/Aus-Taste mindestens 5 Sekunden gedrückt. Hilft das auch nicht, kann das Starten immer noch durch alles mögliche verhindert werden ... Stöpseln Sie nacheinander zum Test folgendes ab und versuchen Sie dann immer wieder einen Neustart.

1) den Akku

2) erst das eine, dann das andere RAM

3) das Oberteil mit der Tastatur (wie Sie das abkriegen und wie Sie das Macbook ohne starten, erkläre ich hier: Anleitung Macbook Pro 15")

4) die Airport-Card, die Festplatte und das DVD-Laufwerk

Startet es danach immer noch nicht, gibt es nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder kriegt es keinen Strom, weil das "Left I/O Board" mit dem Stromeingang kaputt ist. Ein typisches Anzeichen wäre dafür, dass der Akku komplett leergesaugt ist.

Oder es liegt am Logicboard ... vor allem bei Mitte 2007 "Santa Rosa" Modellen tritt da der Videoprozessor-Fehler häufig auf, bei 2008er "Penryn" so gut wie nie. Der Applehändler versuchen dann normalerweise ein Checkprogramm laufen zu lassen, um festzustellen, ob der Nvidia-Prozessor futsch ist. Startet das Macbook GAR NICHT MEHR, verweigern manche Applehändler die Garantie (weil sie zu faul sind zum Aufschrauben und Nachgucken und Apple's Versprechen "wird kostenlos repariert" nicht umsetzen wollen).

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Tote Powerbook G4

Wenn ein 15" oder 17" Alu-Powerbook nicht startet, gibt es ein paar einfache Dinge, die man checken kann:


Wenn das Powerbook GANZ TOT ist und gar keinen Mucks mehr macht, kriegt es keinen Strom. Sie sollten dann ...

- entweder ein anderes Netzteil nehmen (das MUSS 65 Watt haben, da steht dann auch "65W" in einem kleinen, grauen Kasten drauf. Steht das da nicht oder ist das eines von Macally, hat's nur 45-50 Watt und ist überfordert, kann sogar Feuer fangen. 45 Watt reicht nur für iBooks, 12" Modelle und alte Titaniums bis 800 MHz).

- oder es liegt an der Soundcard mit dem Stromeingang (und ganz, ganz selten auch am Logicboard, aber das ist so selten, dass ich davon erstmal nicht ausgehe).



Wenn das Powerbook noch Geräusche macht, aber nicht startet, stöpseln Sie der Reihe nach Folgendes ab (wie das geht, erkläre ich ja in meiner Anleitung)

1) erst das eine, dann das andere RAM (und dann auch mal spaßeshalber BEIDE RAM-Bausteine ... wenn beide fehlen, müsste der das eigentlich ganz zu Beginn beim Selbsttest merken und dann piepsen. Tut's das nicht, ist das kein gutes Zeichen, weil´s noch nicht mal über den simpelsten Starttest hinauskommt). Oft ist einer der beiden RAM-Slots kaputt und dann geht das nur noch mit einem RAM-Baustein.

2) die Airport-Karte - die ist bei älteren 15" Modellen sehr leicht über ein Türchen im Batteriefach erreichbar. Bei neueren Modellen muss erst das Obrteil ab, damit Sie da rankommen.

3) das Oberteil mit der Tastatur. Sie können das Powerbook dann noch starten, indem Sie zwei Kontakte auf dem Logicboard "kurzschließen". Das zeige ich auch in meiner Anleitung:



4) die Festplatte und das DVD-Laufwerk

"lebensnotwendig" ist nur die Platine mit dem Stromeingang, das Logicboard, 1x RAM und das Display (damit Sie sehen, ob was passiert).

Geht das Powerbook danach immer noch nicht an, liegt es entweder am Stromeingang oder am Logicboard. Melden Sie sich dann bei mir wegen einem Ersatzteil.